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Distanzritt Burgdorf 42km, 08.09.2013

Text: Jenny Commons, Foto: Evelyne

Mein 26igster Geburtstag und dann noch ein Distanzritt? Wie passend!
In aller Frühe fuhren Sibylle, Ruth, Bettina und ich mit Turbo-Fribi NICKY nach Burgdorf im Emmental für einen Distanzritt über 42 Kilometer.
Der EVG2 war ausgeschrieben auf zwei Schlaufen a 21 Kilometer. Dass dieser Ritt ein sehr hügeliger und anspruchsvoller Ritt ist war uns bewusst
und wir freuten uns auf das Abenteuer.

Die Vorkontrolle verlief einwandfrei und bald stieg ich auch schon in den Sattel. Der Start verlief sehr friedlich, da niemand kurz vor mir startete ;-)

Nach kurzer Zeit wurde ich jedoch von einer sehr zügigen Reiterin überholt und fertig war es mit der Ruhe.
Der Anfang der Strecke war sehr flach, bis es dann in die Hügel ging. Die Strecke war wirklich SEHR anspruchsvoll. Rutschige steile Wiese hinauf,
quer durch den Wald, über einen Baumstamm klettern und über grosse Steine. Anstrengend, anspruchsvoll aber richtig schön! Ein Abenteuer eben!

Wir schlossen uns eine Weile zwei alten Distanzhasen an, musste dennoch permanent bremsen, damit wir ihnen nicht zu dicht aufritten. Wir ritten bergab durch einen Hof und kamen um die Kurve, Nicky pullte einen Moment und ich versucht zu bremsen und sie auf die Bodenschwelle aufmerksam zu machen – pling pling und da flog das Hufeisen auch schon davon. Also anhalten und Hufeisen einsammeln. Zum Glück war es
nicht verbogen und an den Hufen auch nichts ausgerissen. Ein Blick auf mein GPS sagte mir, dass es nur rund 500m bis zum Groompoint sind – insofern die Kilometerangaben auf der Karte stimmen. Also Ruth angerufen und gesagt, dass ich zu Fuss komme und sie das Hufbeschlagzeugs bereithalten sollen. Wir liefen und liefen und liefen und liefen… Und die Zeit verging und 500 Meter waren auch schon längst vorbei. Fazit: nein, die Kilometerangaben des Groompoints stimmten nicht. Wir waren über 2 Kilometer zu Fuss unterwegs, bis wir den Groompoint erreichten. Viel Zeit haben wir verloren und es machte keinen Sinn mehr, das Eisen aufzunageln und weiter zu reiten. Das Minimaltempo könnten wir auf dieser Strecke mit diesem Zeitverlust nicht mehr einholen. Also holte Sibylle den Anhänger und wir fuhren Nicky zurück nach Burgdorf.

Der Hufschmied nagelte das Eisen wieder auf und ich zeigte Nicky den Veterinären. Sie lief einwandfrei und auch die Werte waren okay. Schade, dass wir zurückziehen mussten, aber der Ritt (Strecke) war sehr schön, wenn auch rutschig und anspruchsvoll. Wir hatten trotz miesem Wetter, dem zurückziehen und dem weiten Weg einen guten Tag. Hauptsache ist, dass Nicky sich nicht verletzt hatte und es ihr gut ging. Aber verstehen konnte sie es nicht wirklich, warum sie so früh aufhören musste.

Nochmals Danke an Ruth für dein Vertrauen, dass ich Nicky reiten darf und du uns so gut betreust! Danke auch an meine Grooms Sibylle & Bettina!


 

 
 

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